26 April 2006
Wellenreiten
Wir suchen das Hotel. Es ist nicht leicht zu finden, ganz hinten in einem Gewerbegebiet. Hat den Vorteil, daß man dort um diese Tageszeit sicher niemanden mehr trifft; und außer ein paar Arbeiter, die dort Unterkunft haben, ist es dann auch so. Keine Menschenseele, also auch niemand, der uns kennen könnte.
Nach der ersten Hürde, einen gemeinsamen Termin zu finden, kommt nun die zweite. Wir stehen, von heißen Küssen im Lift angeheizt, vor der Zimmertür. Doch dieses Zahlencodeterminal verwehrt uns den Zugang, nimmt den Code nicht an. Die Dame von der Rezeption hilft mit einem Schlüssel aus. Wie altmodisch - aber doch wirkungsvoll. Dagegen ist das hochmoderne System einfach nur Niete.
Björn muß noch mal zurück zum Wagen. In der Zwischenzeit versuche ich, in dem etwas kahlen Hotelzimmer ein wenig Gemütlichkeit und Atmosphäre zu schaffen.
Bei seiner Rückkehr schabt er leis an die Tür. Ich öffne. Kurz drauf fallen wir übereinander her, versinken in Küssen und verschlingen unsere Körper miteinander. Er entdeckt meine Dessous, was ihn sichtlich freut. Beide weitestgehend entkleidet, versenkt er seinen Kopf zwischen meinen Schenkel und verwöhnt meine Spalte und meine Perle auf eine Art und Weise, daß mir Hören und Sehen vergehen. Ich reite von einer Welle zur nächsten, zunächst nur kleine, aber sehr schöne.
Ich habe das Gefühl, es dauert ewig. Doch dann kommt die erste große Welle. Er hört nicht auf, mich zu verwöhnen und zu streicheln. Ich schwanke zwischen Weiterreiten und nicht ertragen können. Laß es zu, daß er meinen Höhepunkt zusehends verstärkt mit seiner zärtlichen Art. Ich fliege.
Nach einer kurzen Pause kommt der nächste Angriff. Wieder ist es seine Zartheit, die mich rasend macht, fast zum Wahnsinn treibt. Ich bin erschöpft, hab das Gefühl, nicht geht mehr. Zur Erholung verwöhne ich ihn ein wenig mit Mund und Zunge. Er genießt. Doch nicht lange, er will wieder weitermachen. Ist der Mann unersättlich?
In mir steigt die Sehnsucht auf nach seinem Schwanz. Will ihn in mir spüren. "Ich will Dich spüren." Langsam, zärtlich dringt er in mich ein. Schon beim Eindringen glaube ich, explodieren zu müssen. "Bitte, langsam!" Ich halte seine Bewegungen nicht aus. Meine Hände stoppen ihn. Wahnsinn, was ist das? Ich komm nicht runter, die nächste Welle reißt mich mit sich, ohne großartiges Zutun von ihm. Kleine, leichte Bewegungen von ihm vergrößern das Gefühl in mir. Ich lasse mich davontragen, kann nichts tun, kann nirgendwohin mit dem Gefühl, das mich beherrscht. Ich will schreien. Doch, wie, wenn es einem den Atem verschlägt.
Irgendwann sinken wir erschöpft zusammen. Wow, welch ein Ausritt! Ich schwebe, mag gar nicht runterkommen. Nur leider gibt es da noch diesen bösen Zeitmesser, der anzeigt, daß wir eigentlich schon weit überzogen haben. Der Aufbruch fällt uns nicht leicht, muß aber sein. Im Lift wiederholen wir kurz unsere heißen Küsse. Dann bringt mich sein Wagen Richtung Heimat. 
Die Nacht hab ich selig schlafend verbracht. Es war wunderbar und fühlt sich auch noch immer so an. Danke für den schönen Abend.
11:20 Veröffentlicht in Dates | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken | Tags: Erotic Life



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